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22.08.2014
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Neues 13 ha großes Industriegrundstück
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Erneut in Berlin vertreten:
NORDFROST, 28.01.2015
Rastede

Tiefkühlhaus Rastede wiedereröffnet

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Unternehmenschef Horst Bartels (rechts) mit Tochter Britta Heine und Wilfried Runge (Niederlassungsleiter Rastede) beim Betriebsrundgang durch das Tiefkühlhaus Rastede mit zahlreichen geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

(Rastede, den 28.01.2015) Im Jahre 2009 erwarb die NORDFROST von dem damaligen Eigentümer Manfred Janssen das 26.000 Palettenstellplätze große Tiefkühlhaus in Rastede mit den zugehörigen Kundenbeziehungen. Damals beschäftigte ein Speiseeisproduzent aus Strückhausen das Kühlhaus zu 80 %. Als dieser im Jahre 2012 unvorhersehbar seine Produktion einstellte, verlor Rastede seinen größten Kunden und das Kühlhaus wurde geschlossen. Die übrige Kundschaft konnte vom NORDFROST-Kühlhaus Schneiderkrug (Cloppenburg) übernommen werden, das gerade umfassend erweitert worden war. Heute sind die umliegenden Kühlhäuser des Unternehmens in Schortens (36.000 Stellplätze), Bremerhaven (18.000 Stellplätze) und Schneiderkrug (38.000 Stellplätze) nahezu ausgebucht, so dass vor gut 14 Tagen in Rastede die nun gebotene Wiedereröffnung erfolgte.

Der Rasteder Gebäudekomplex, der an der K 131 gelegen ist, ist durch eine Feuerwehrumfahrt in zwei Teile getrennt. Der erste Teil zur Größe von 14.000 Palettenstellplätzen wurde am 12.01.2015 wieder als Tiefkühlhaus in Betrieb genommen. Es mutet merkwürdig an, dass es sich bei der ersten angelieferten Palette ausgerechnet wieder um Eiscreme handelt. Auf rund 8.000 Paletten Speiseeis soll der Bestand bis April 2015 aufgestockt werden. Neben Eiscreme werden alle Arten von Tiefkühlwaren bis dahin nach heutiger Einschätzung die riesigen Hallen komplett befüllt haben. NORDFROST-Chef Horst Bartels freut sich, dass er mit der Wiedereröffnung des Kühlhauses Rastede prompt auf Marktschwankungen reagieren konnte.

Mit dem zweiten Teil des Gebäudekomplexes wird NORDFROST dem aktuell steigenden Bedarf an Tiefkühlkapazitäten weitere 12.000 Palettenstellplätze zur Verfügung stellen. In den nächsten Monaten wird dieser Gebäudeteil – der aktuell mit Trockenlagerung und Umschlag von Importmöbeln im Auftrag eines regionalen Händlers voll ausgelastet ist – eine komplett neue Maschinenanlage erhalten und nach umfangreichen Renovierungsarbeiten, dem Einbau von Schnellgefrier- und neuen modernen Verschieberegalanlagen im Herbst dieses Jahres ebenfalls wieder unter Kälte gesetzt und in Betrieb genommen werden.

Mit dem ersten Teilkomplex werden rund 40 neue Arbeitsplätze geschaffen. Nach Inbetriebnahme des zweiten Komplexes im Herbst wird die Anzahl auf rd. 70 Mitarbeiter steigen. Nach Abschluss der diesjährigen Investitionen werden inklusive des vor fünf Jahren geleisteten Kaufpreises rund 14 Millionen Euro am Standort Rastede investiert sein.

Sollten sich die zunehmenden Hoffnungen realisieren, dass der JadeWeserPort endlich Fahrt aufnimmt, stehen die Kühlhäuser in Schortens und Rastede auch als Zwischenläger für den Export von Tiefkühlwaren und natürlich zur Aufnahme von Tiefkühlcontainern aus Übersee so lange bereit, bis die bereits baugenehmigten Tiefkühlkapazitäten der NORDFROST direkt im JadeWeserPort errichtet werden. Bisher bietet der dort gelegene NORDFROST Seehafen-Terminal ausschließlich Kühlkapazitäten im plusgeradigen Bereich, hauptsächlich zur Lagerung und den Umschlag von frischem Obst und Gemüse, sowie Läger für jede Art von Trockengut an.