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02.03.2017
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NORDFROST Seehafen-Terminal
Vollauslastung im Seehafen-Terminal
NORDFROST, 07.10.2019
Messe

Logistik-Highlights auf der Anuga

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Anuga 2019 in Köln:
das NORDFROST Messeteam rund um Dr. Falk Bartels (dritter v.l., geschäftsführender Gesellschafter) vor dem Exponat eines Überseecontainers auf dem neuen Messestand des Lebensmittel-Logistikers.




NORDFROST: Logistik-Highlights auf der Anuga

Mehr Tiefkühlkapazität, Automatisierung und Hafenlogistik


(Schortens, den 05.10.2019) Mit einem ganz neuen Messestand und spannenden Themen präsentiert sich die NORDFROST, Europas Markführer für Tiefkühllogistik, auf der diesjährigen Anuga in Köln. Dem Fachpublikum der internationalen Leitmesse der globalen Ernährungswirtschaft bringt das Familienunternehmen mit Hauptsitz im friesischen Schortens bei Wilhelmshaven viele neue Möglichkeiten mit: Die deutliche Expansion der bundesweiten NORDFROST-Tiefkühllagerkapazitäten, Innovationen im Bereich der Automatisierung und ein umfassendes Angebot in der Hafenlogistik für Lebensmittel aller Temperaturklassen.

Der starken Marktnachfrage folgend fokussiert sich die aktuelle NORDFROST-Geschäftsstrategie auf die zügige Erweiterung ihrer bundesweiten Tiefkühllagerkapazitäten, um den Bedarf der Kundschaft aus Lebensmittelindustrie und Lebensmitteleinzelhandel auch in Zukunft abzudecken. Die NORDFROST unterhält deutschlandweit 40 Tiefkühlstandorte mit einer Lagerkapazität von derzeit 770.000 Palettenstellplätzen. Durch drei aktuell laufende Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 270 Millionen Euro werden weitere 165.000 Stellplätze geschaffen, was einer Steigerung der Tiefkühlkapazität des Logistikdienstleisters um 22% entspricht. So entsteht in Mücke bei Gießen an der A5 gerade ein ganz neuer Standort der NORDFROST. In Herne an der A42 wurde vor 10 Tagen Richtfest für ein neues Tiefkühlhaus gefeiert, das bei Fertigstellung im dritten Quartal 2020 das größte und modernste Tiefkühl-Logistikzentrum Deutschlands sein wird. Das dritte Bauprojekt befindet sich im Containerhafen Wilhelmshaven, wo der bestehende Tiefkühlbereich des NORDFROST Seehafen-Terminal weitere 40.000 Palettenstellplätze erhält. Darüber hinaus laufen derzeit Planungen für Kapazitätserweiterungen an anderen Standorten, wie in Wesel direkt am Niederrhein.

Mit einem sehr hohen Grad an Automatisierung steht das Bauprojekt in Herne für den Einsatz wegweisender Zukunftstechnologien. Der künftige Standort der NORDFROST im Ruhrgebiet bietet in einem ersten, konventionellen Lagerbereich Platz für etwa 28.000 Palettenstellplätze. In einem zweiten, größeren Bereich entsteht ein vollautomatisches Hochregallager für 42.000 Europaletten mit bis zu 2,20 m Höhe, das selbst leicht übermassige Einheiten aufnimmt. Der dritte Bereich des Hauses ist die angeschlossene automatische Kommissionierung, ein Novum in der Branche der TK-Logistiker. Diese vereint höchste Leistungsfähigkeit und Qualität in der Kommissionierung mit höchster Flexibilität, zum Beispiel hinsichtlich umfangreicher bzw. wechselnder Sortimente. Zudem ausgestattet mit einer sehr großzügigen Umschlagshalle wird Herne die Funktion als neues Transportlogistik-Hub der NORDFROST im Ballungsgebiet NRW übernehmen. Als solches wird es auch eine bedeutende Rolle für die bundes- und europaweiten Sammelladungsverkehre der NORDFROST spielen und eine noch bessere Abwicklung der Feinverteilung von Kühlgut an verschiedenste Empfänger innerhalb kürzester Zeit ermöglichen, wie zum Beispiel an gastronomische Betriebe, Kioske, Backshops oder Outlets des LEH.

Ein weiteres vollautomatisches TK-Hochregallager errichtet die NORDFROST derzeit inmitten des Containerhafen Wilhelmshaven. Dieses wird über eine automatische Be- und Entladung von LKW verfügen. Parallel dazu entsteht auch ein zweiter Hygienebereich am Seehafen-Terminal, der für den Betrieb mehrerer Verpackungslinien bestimmt ist. Damit bieten sich direkt im Hafen neue Möglichkeiten für die Lebensmittelbranche zum Outsourcen von Bearbeitungsprozessen. Ware wird hier durch NORDFROST exakt nach Kundenanforderung sogar in Schlauchbeutel oder Faltschachtel verpackt.

Die Leistungen im Containerhafen Wilhelmshaven beinhalten neben Lagerung und zahlreichen Value Added Services, zu denen das Frosten frischer Ware zählt, das Angebot sämtlicher benötigter Transportdienstleistungen. Zur globalen Containerlogistik zählt auch der Betrieb eines eigenen Containerdepots. Containerstau und -versand ohne Gewichtsbeschränkung über den Hafenplatz Wilhelmshaven sowie das Containertrucking übernimmt NORDFROST im Kundenauftrag ebenso, wie die Organisation der Seereise und die amtliche Abfertigung. Für die Gestaltung kombinierter Verkehre unter Einbindung der Bahn steht dem NORDFROST Seehafen-Terminal bald ein eigener Bahnanschluss zur Verfügung.

Ebenso arbeitet die NORDFROST gerade mit Hochdruck an einer Fährverbindung nach Norwegen, die ab 2020 über ihr privates, 7 ha großes Hafengrundstück im Inneren Hafen von Wilhelmshaven mehrfach die Woche verkehren wird. Hier setzt der Logistiker auf unbegleitete Verkehre vor allem von Lebensmitteln und schafft damit eine nachhaltige Erweiterung seines europaweiten Transportlogistik-Netzwerkes.
Das Gesamtpaket ihrer Hafenlogistik bietet die NORDFROST der Lebensmittelbranche für Tiefkühl, Frische bzw. Ambient sowie ungekühlte Ware aber auch für Nonfood an. „Die Hafenlogistik ist die Krönung unseres Kerngeschäfts“, stellt Firmenchef Horst Bartels fest. Und so wird in Wesel am Niederrhein künftig ein weiterer Hafenplatz der NORDFROST entstehen, mit Lagerkapazitäten in allen Temperaturbereichen und dem Betrieb eigener Containerbrücken zur Schiffsbe- und -entladung. Dieser Standort wird den Verladern die Anbindung an sämtliche Schiffslinienverkehre nach Übersee über die Häfen Rotterdam und Antwerpen bieten. Nachhaltig und umweltbewusst werden Güterverkehre durch diese Standortwahl auf den Wasserweg des Rhein und auf die Bahn verlagert.