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NORDFROST, 07.03.2019
Versmold

NORDFROST feiert Richtfest in Versmold

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Nach dem Richtspruch des Poliers (oben rechts), freuen sich auf das Richtfest

Von links: Dr. Christoph von der Heiden (Geschäftsführer IHK Ostwestfalen zu Bielefeld), Dr. Falk Bartels, Britta Heine und Bauherr Horst Bartels (alle drei Unternehmerfamilie der NORDFROST), Klaus Schmidt (Niederlassungsleiter NORDFROST Versmold), Michael Meyer-Hermann (Bürgermeister der Stadt Versmold) und Peter Wilke (Technischer Leiter NORDFROST).

© Christoph Sebastian





NORDFROST feiert Richtfest in Versmold

Deutliche Erweiterung der Lager- und Schockfrostkapazitäten / Neubau von Verwaltung, Weißbereich und Maschinenhaus


(Versmold, den 07.03.2019) Bei NORDFROST in Versmold wurde gestern mit dem Richtfest die bauliche Erweiterung des Standortes im Beisein von gut 250 Gästen gefeiert. Mitarbeiter der NORDFROST, Verantwortliche der ausführenden Firmen, am Bau beteiligte Handwerker, Kunden, Nachbarn sowie Vertreter von Verwaltung und Feuerwehr erlebten den Richtspruch des Poliers, der den Bau taufte und schließlich mit dem Richtkranz krönte. NORDFROST-Chef und Bauherr Horst Bartels füllte zum Dank den Eimer mit einem Obolus für die Handwerker der unterschiedlichen Gewerke, die von den Generalunternehmern Ludwig Freytag und MBN eingesetzt werden. Die Glückwünsche der Stadt Versmold überbrachte Bürgermeister Michael Meyer-Hermann: „Ich freue mich über 50 weitere Arbeitsplätze bei NORDFROST in Versmold! Die Erweiterung aller Services des Tiefkühlspezialisten an diesem Standort stärkt die Attraktivität unserer Region besonders für die deutsche Fleischwirtschaft, die hier zuhause ist.“ So habe es seitens der Stadtverwaltung im Genehmigungsprozess volle Unterstützung gegeben. Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden, wünscht sich mehr solcher reibungslosen Antragsverfahren und damit eine höhere Anzahl von Bauprojekten wie jetzt bei NORDFROST in ihrem Verantwortungsbereich. Für NORDFROST wird der Ausbau in Versmold die erste Inbetriebnahme von derzeit bundesweit drei laufenden Bauprojekten. In Mücke bei Gießen und in Herne entstehen gerade neue Kühlhäuser. „Diese werden Anfang 2020 den Betrieb aufnehmen und beinhalten gemäß unserer Frischestrategie auch Kapazitäten im plusgradigen Temperaturbereich“, sagt Horst Bartels.

Das neue Tiefkühlhaus in Versmold wird im Juni in Betrieb gehen und erhöht die Lagerkapazität der Niederlassung um 15.000 Palettenstellplätze von bisher 20.500 auf dann 35.500 Stellplätze, womit die bundesweite Kapazität des

Familienunternehmens dann auf 775.000 Stellplätze steigt. Acht neue Froster für das Einfrieren von täglich 300 Tonnen Frischware kommen bei NORDFROST in Versmold hinzu, so dass hier künftig rd. 500 Tonnen pro Tag gefrostet werden können. Zusammen mit dem neuen 1.200 qm großen Hygienebereich vergrößert sich die Kapazität der Niederlassung im Bereich der Lebensmittelbearbeitung wesentlich. Hier wird in großem Umfang Frischfleisch für mehrere Fleischkunden verpackt, schockgefrostet und gelagert. Ebenso werden im Kühlhaus, in dem aktuell etwa 130 Mitarbeiter unter der Leitung von Klaus Schmidt beschäftigt sind, auch alle anderen Arten von Tiefkühlwaren gelagert. Die Kommissionierung und Konfektionierung für namhafte Groß- und Einzelhandelsketten stellt zudem eine wichtige Aufgabenstellung dar. Der Standort ist gemäß IFS Food und IFS Logistics auf „Higher Level“ zertifiziert und verfügt über diverse Länderzulassungen, zum Beispiel für den Export nach China.

Das neue vierstöckige, großzügige Verwaltungsgebäude wird bereits im Mai bezogen. Das ebenfalls im Aufbau befindliche Maschinenhaus versorgt die Neubauten mit Strom, Wärme und Kälte. Es beherbergt neben der Kälteanlage drei erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 2680 KW elektrischer Leistung zur Energieerzeugung sowie eine Netzersatzanlage. Damit wird der gesamte Neubau auf 10.000 qm überbauter Fläche im sogenannten „Inselbetrieb“ autark, also ohne Anschluss an das öffentliche Energienetz, versorgt. Mittels Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird die Abwärme der BHKW im Absorptionsverfahren umweltschonend, unter signifikanter Senkung des CO2-Ausstoßes, in Kälte gewandelt. Diese wird zum Betrieb des Tiefkühlhauses verwendet.

Die aktuelle Baumaßnahme umfasst eine Investitionssumme von 23 Mio. €. Die Neubauten schließen sich direkt an die Bestandsbauten an. Gebaut wird auf einer Grundstücksreserve, die an dem Standort noch vorhanden war, welchen die NORDFROST im Jahr 2001 von der Frigoscandia erworben hat. In den vergangenen Jahren wurden schon verschiedene Baumaßnahmen zur Optimierung der internen Abläufe des Kühlhauses umgesetzt. So wurden auch bereits zwei BHKW zur Eigenstromerzeugung in Verbindung mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung installiert.