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05.02.2019
Geschäftsentwicklung
NORDFROST: Weitere Bauanträge eingereicht
16.10.2018
Geschäftsentwicklung
Drei weitere Kühlhäuser gekauft
06.06.2018
Frischelogistik
Erste Investitionen in Frischelogistik
27.04.2018
Innerer Hafen
Schwergut über Inneren Hafen von WHV
NORDFROST, 05.02.2019
Geschäftsentwicklung

NORDFROST: Weitere Bauanträge eingereicht

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NORDFROST Seehafen-Terminal
Foto: Artpoint


NORDFROST: Weitere Bauanträge eingereicht
Inzwischen 250 Beschäftigte im Containerhafen
(Wilhelmshaven, den 05.02.2019)

In rasant kurzer Zeit ist die Hafenlogistik zum festen Bestandteil des Geschäftsmodells der NORDFROST herangewachsen. Dieses ruht inzwischen auf drei Säulen: Der Lagerung, dem Transport und breit gefächerten Hafenaktivitäten. Für die Lagerung stehen dem Unternehmen bundesweit rd. 500.000 qm im Eigentum befindliche gedeckte Lagerflächen zur Verfügung. Täglich werden rd. 1.600 Fahrzeugeinheiten im Nah- und Fernverkehr für die Feindistribution von temperaturgeführten Lebensmitteln sowie den Transport von Trockengütern (General Cargo) und Containern disponiert.

Im Containerhafen Wilhelmshaven sind rd. 70.000 qm Lagerfläche überbaut. Durch befestigte Außenanlagen ist die Hälfte des 320.000 qm großen Hafengrundstückes des Unternehmens bereits ausgenutzt als Rangierhof, Parkfläche für LKW und PKW, Freilagerfläche z.B. für Umschlag von Schnittholz aus Containern auf LKW, für die Nutzung als Containerdepot, Containerwaschen und -Repairing.

Die gedeckte Lagerfläche verteilt sich auf 1/3 Tiefkühllagerung, 1/3 Frischelagerung und 1/3 Trockenlagerung. Die Frischekapazitäten bestehen seit Eröffnung des Containerhafens 2012 und waren für Obst und Gemüse aus Übersee konzipiert. Wegen immer noch fehlender Schiffslinien zu Haupterzeugergebieten in Südamerika hat sich die Obstlagerung bis heute nicht richtig etablieren können. Stattdessen werden derzeit auch verpackte Fleischprodukte (Schinken), Käse, Frischbutter und vor allem Schokoladenartikel als Frischeprodukte eingelagert und auch zunehmend über den Hafen exportiert. 22.000 to Frühkartoffeln aus Ägypten sind ab Ende Februar über den Containerhafen Wilhelmshaven avisiert und werden im Frischebereich zwischengelagert.

Ab Herbst dieses Jahres baut NORDFROST einen Dauerbestand von 20.000 Paletten mit Babynahrung für einen Kunden aus der Molkereiwirtschaft auf. Das Frischelager war im vergangenen Jahr zu durchschnittlich 75 % ausgelastet. Seit dem Frühjahr 2018 ist das Tiefkühlhaus in Betrieb, das inzwischen zu 90 % und damit voll ausgelastet ist mit Fisch, Fleisch, Geflügel, Pommes Frites, Backwaren und Eiscreme. Die 2.800 qm großen Weiß- und Laborbereiche sind permanent ausgelastet mit personalintensiver Fleischbearbeitung und Verpackungsarbeiten.

Das erst im Oktober letzten Jahres fertiggestellte Trockenlager ist bereits zu 60 % belegt mit Granulaten, Möbeln, Blumentöpfen, Spielsachen und Magermilchpulver. Spätestens ab Mitte dieses Jahres werden alle Lagerbereiche des NORDFROST Seehafen-Terminals voll ausgelastet sein, weshalb ab jetzt über das Hafenlager weitestgehend nur noch Waren für die mehr als 100 namhaften Kunden aufgenommen werden, die entweder über den Containerhafen importiert werden oder für den Export bestimmt sind. Da NORDFROST im Trockenbereich über weitere hafennahe gedeckte Lagerflächen verfügt, lässt sich das Hafengeschäft bei General Cargo unmittelbar problemlos weiterentwickeln. Im Tiefkühl- und Frischebereich werden die umliegenden Häuser in Schortens und Rastede zunächst mit eingebunden.

Als Marktführer in der Tiefkühllogistik mit flächendeckend 40 Kühlhäusern konnte NORDFROST für das neue Tiefkühlhaus im Containerhafen schnell Überzeugungsarbeit leisten, was wiederum auch die Frische- und Trockenlagerung angeschoben hat. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Hafenlogistik neben der Lagerung und dem Transport zu einer weiteren Hauptsäule des Geschäftsmodells der NORDFROST entwickelt.

Für ein weiteres vollautomatisches Tiefkühlhochregallager, das 40.000 Palettenstellplätze umfasst, wurde jetzt der Bauantrag bei der Stadt Wilhelmshaven gestellt. Zusammen mit dem bereits im vergangenen Jahr fertiggestellten Tiefkühlhaus entsteht in Wilhelmshaven das größte Tiefkühlhaus Deutschlands.

Gleichzeitig wurde jetzt ein weiterer Bauantrag eingereicht für eine 6.500 qm große Montagehalle mit Hallenkränen für Projektverladungen und Schwergüter aller Art. Vorübergehend bis zur Fertigstellung dieser Anlage werden entsprechende Aufträge seit einem Jahr im Hafenbetrieb der NORDFROST im inneren Hafen von Wilhelmshaven durchgeführt. Die Verladung erfolgt ausschließlich über den Containerhafen Wilhelmshaven. Zu den Baumaßnahmen in diesem Jahr zählt auch die Anbindung des NORDFROST Seehafen-Terminals durch eine 1,5 km lange Bahngleisanlage.

In diesem Jahr will das Unternehmen durch Überlagernahme oder Direktverkehre mit 80.000 TEU und damit im zweistelligen Prozentbereich zum Gesamtumschlag des Containerhafens Wilhelmshaven beitragen.