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NORDFROST, 13.03.2018
NORDFROST Seehafen-Terminal

10.000 Tonnen Frühkartoffeln aus Ägypten

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Der NORDFROST Seehafen-Terminal von der Seeseite her betrachtet: Das Ende Januar 2018 in Betrieb genommene Tiefkühlhaus (links) mit den vorgelagerten Räumlichkeiten für die Lebensmittelbearbeitung schließt sich nach Süden an das seit fünf Jahren bestehende Frische-Center an (Mitte), welches gen Norden durch den jetzt im Bau befindlichen 20.000 qm großen General Cargo-Terminal erweitert wird.



NORDFROST: 10.000 Tonnen Frühkartoffeln aus Ägypten für Wilhelmshaven
NORDFROST Seehafen-Terminal entwickelt sich zur Lebensmitteldrehscheibe

(Wilhelmshaven, den 13.03.2018) An der firmeneigenen Kaianlage der NORDFROST im Inneren Hafen von Wilhelmshaven war das Löschen ganzer Schiffsladungen von Kartoffeln ehemals jahrelange Tradition. Im Durchschnitt brachten diese konventionellen Kühlschiffe jeweils 3.000 to, die vor Ort zwischengelagert wurden. Die letzten dieser Schiffe wurden im Jahr 2007 abgewickelt, denn der Trend zur Containerisierung hatte auch bei den Kartoffeln nicht Halt gemacht.

In den letzten zwei Jahren hat NORDFROST das Geschäft durch Anlieferungen über den Containerhafen Wilhelmshaven nach und nach wieder aufgenommen. Die Mengen an Frühkartoffeln konnten jetzt weiter gesteigert werden und erreichen in diesem Jahr voraussichtlich die Marke von 10.000 to. Die ersten Container werden diese Woche angelandet und bei konstant plus 6 Grad Celsius im NORDFROST Seehafen-Terminal für die weitere bundesweite Verteilung über Lager genommen. Die Gesamtabwicklung, Containertrucking, Zoll und Behördenabfertigung, Qualitätskontrollen, Überlagernahme und Auslieferung wird von NORDFROST durchgeführt. Die Landwirtschaftskammer, die bei NORDFROST im Kontrollzentrum eingemietet ist, ist in der Überwachung der Kartoffelimporte voll eingebunden.

Das Frischelager des NORDFROST Seehafen-Terminal ist neben den Kartoffeln mit einer Vielzahl von Schokoladenprodukten, Käse, Frischbutter, Schinken und Früchten inzwischen voll ausgelastet.

Die erste Halle des neuen Tiefkühlhauses, die erst vor sechs Wochen in Betrieb genommen wurde, ist durch mehrere Kunden mit rd. 9.000 Paletten bei Temperaturen von minus 24 Grad größtenteils mit Im- und Exportwaren bereits gut zur Hälfte belegt. Zu den Warenbeständen zählen bisher Schweinefleisch, Geflügel, Fisch, Pommes Frites und Backwaren. In wenigen Wochen wird auch die zweite Halle auf Minustemperaturen gefahren. Für den zweiten Bauabschnitt in diesem Temperaturbereich, der als vollautomatisches Hochregallager ausgeführt werden soll, wird Baubeginn gemäß dem vorliegenden Terminplan November 2018 sein. Dann kommen zu den derzeitigen Palettenstellplätzen von 35.000 nochmals 40.000 Plätze im Tiefkühlbereich hinzu.

In den großzügigen Bearbeitungsräumlichkeiten des Tiefkühlhauses, den sogenannten Weißbereichen, werden frisch angelieferte Fleischwaren nach dem Schockfrosten aus ihren Behältnissen arbeitsaufwändig gestürzt und auf Lagerpaletten gepackt. Kurz bevor steht zudem ein neuer Auftrag, wofür Waren über eine Schlauchbeutelanlage in kleine Gebinde abgepackt und dann kartoniert werden.

Die Eröffnung des Tiefkühlhauses im Januar 2018 hat dem Marktführer in der Tiefkühllogistik den Durchbruch für die Geschäftsaktivitäten im NORDFROST Seehafen-Terminal verschafft. Es befruchtet auch das seit fünf Jahren bestehende Frischelager. Dem Unternehmen verschafft der Tiefkühlhausneubau völlig neue Möglichkeiten, das Interesse der vielschichtigen Kundschaft am Lebensmittelumschlag über den Containerhafen Wilhelmshaven ist riesengroß. Nach den Worten von Firmenchef Horst Bartels besteht in der Umlenkung von Warenströmen im Lebensmittelbereich von Holland nach Wilhelmshaven ein gewaltiges Potential. Wörtlich ist sich Bartels sicher: „Wir entwickeln den Containerhafen Wilhelmshaven zur Lebensmitteldrehscheibe Deutschlands!“

So werden nun auch die Kapazitäten im Frischebereich erweitert. Wurde bisher die Hälfte des seit fünf Jahren bestehenden Gebäudekomplexes als Frischelager genutzt, so sollen bald auch die anderen 10.000 qm, in denen heute noch Trockengüter lagern, für Frischeprodukte im plusgradigen Bereich dienen. Die dafür benötigten technischen Einrichtungen sind bereits an eine Fachfirma vergeben. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 stehen dann 40.000 Palettenstellplätze für erteilte Aufträge im Frischebereich zur Verfügung.

Für Lagerung und Umschlag von Trockengütern dient künftig der im Bau befindliche General Cargo-Terminal, der der im- und exportierenden Kundschaft aller Branchen ab der zweiten Jahreshälfte eine Fläche von 20.000 qm bietet.

Seit acht Wochen ist das Containertrucking der NORDFROST kräftig angestiegen und die Speditionsleistungen der vor gut einem halben Jahr übernommenen Spedition Cornelssen werden mehr und mehr den Hafenaktivitäten angepasst. Das Geschäft mit Seefrachten hat sich ebenfalls sprunghaft entwickelt.

Im General Cargo Bereich befinden sich die Pläne für die Entwicklung des Hafens, inklusive der Bahnanbindung des 32 ha großen Grundstücks der NORDFROST, unter Volldampf. Am NORDFROST Seehafen-Terminal sind derzeit rd. 130 Mitarbeiter beschäftigt. Bis Ende 2019 ist ein Anstieg auf rd. 500 Beschäftigte geplant.