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NORDFROST, 18.05.2017
Investitionen

Kapazitätserweiterung: TK-Haus Bremerhaven

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Foto: Falcon Crest Air
Das NORDFROST-Tiefkühlhaus im Bremerhavener Fischereihafen am Kühlhauskai.
Der Mitteltrakt mit der roten Klinkerfassade wird durch einen modernen Neubau ersetzt.



NORDFROST erweitert Kapazität des Tiefkühlhauses in Bremerhaven
Standortbekenntnis als Teil eines bundesweiten Investitionsprogramms

(Schortens, den 18.05.2017) Die NORDFROST investiert in ihr Bremerhavener Tiefkühlhaus und schafft an diesem Standort damit 10.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Der Tiefkühllogistiker, der mit seiner Europa-Zentrale im friesischen Schortens ansässig ist, stellte dazu kürzlich die Weichen in Abstimmung mit der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) und dem Bauordnungsamt. Nach Abschluss des nun anlaufenden Genehmigungsverfahrens will NORDFROST noch in diesem Jahr mit dem Neubau beginnen. Die Inbetriebnahme des neuen Bauteils soll spätestens im vierten Quartal 2018 erfolgen.

Das NORDFROST-Tiefkühlhaus im Bremerhavener Fischereihafen, das der Logistiker im Jahre 2001 im Rahmen einer Firmenakquisition zusammen mit acht weiteren, bundesweit platzierten Tiefkühlhäusern von der damaligen Frigoscandia Deutschland erworben hat, wird mit der bevorstehenden Baumaßnahme auch umfassend modernisiert.

Denn der Mitteltrakt des Gebäudekomplexes, der entlang des Kühlhauskai verläuft, besteht heute aus einem altertümlichen Etagen-Kühlhaus, das mit seiner Bauhöhe über die rechts- und linksseitig daran anschließenden, jüngeren Bauteile hinausragt. Die oberen Stockwerke dieses ältesten und größten Teils des Objektes sind über Fahrstühle zu erreichen, die für die heutige Zeit nicht einfach zu bedienen sind. Der große imposante Baukörper ist nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, weshalb sich die NORDFROST nun entschlossen hat, diesen Mittelteil des Kühlhauses abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Dadurch ist es möglich, die gesamte Kapazität in Bremerhaven an gleicher Stelle von derzeit 18.000 Palettenstellplätzen um mehr als 50 %, nämlich auf 28.000 Plätze zu erhöhen. Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch eine neue Kälteanlage errichtet werden, die den ganzen Standort mit Kälte versorgen und energetisch aufwerten wird.

Während der Bauzeit läuft der Betrieb in Bremerhaven weiter, und die von dem Umbau nicht betroffenen Bereiche werden für die Kundenaufträge durchgehend weiter genutzt. NORDFROST verzichtet in der Bauphase auf lediglich 2.500 Palettenstellplätze, da bisher bereits einige Kammern des mehrstöckigen Gebäudeteils nicht mehr genutzt werden konnten bzw. weitere derzeit in Eigenregie von Mietern betrieben werden. Durch den Abriss des Mittel-traktes werden also heute noch genutzte 2.500 Palettenstellplätze aufgegeben und dafür ein neuer Trakt mit 12.500 Plätzen errichtet.

Der rund 14 Millionen Euro teure Umbau bedeutet ein Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Bremerhaven und die langfristige Standortsicherung für die bisherigen und zusätzlichen Mitarbeiter. Die tiefergehenden Dienstleistungen werden wesentlich erhöht und neue Arbeitsbereiche werden in Bremerhaven angesiedelt, sodass sich der Stamm von derzeit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um etwa 20 Beschäftigte aufbauen wird.

Die NORDFROST, Marktführer in der Tiefkühllogistik in Deutschland, wird in den drei Jahren von 2017 bis 2019 rund 200 Millionen Euro in verschiedene Standorte investieren und damit die bundesweit bestehende Palettenanzahl von 650.000 um 200.000 erhöhen. Davon baut das Unternehmen derzeit ein 35.000 Stellplätze großes Tiefkühlhaus mit Fleischbearbeitung und Schockfrostern im Containerhafen Wilhelmshaven. In Zerbst (Sachsen-Anhalt) entsteht eine Produktion von Eiswürfeln für Endkonsumenten, die im Juli dieses Jahres in Betrieb geht. In Versmold wird für einen Ausbau der Tiefkühlkapazität von 20.000 auf 32.000 Palettenstellplätze im August 2017 der erste Spatenstich erfolgen. Die Bauarbeiten in Bremerhaven sollen ebenfalls in diesem Jahr starten.