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NORDFROST, 02.03.2017
NORDFROST Seehafen-Terminal

NORDFROST-Tiefkühlhaus: Erster Spatenstich!

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Schwungvoller erster Spatenstich im JadeWeserPort Wilhelmshaven:
Mit Firmenchef und Unternehmensgründer Horst Bartels (links) freuen sich auf die Erweiterung des NORDFROST Seehafen-Terminal (von links) Stefan Kalvelage (Fa. Ludwig Freytag, Oldenburg), Andreas Wagner (Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven), Dr. Falk Bartels (Geschäftsführung NORDFROST), Mario Albers (Niederlassungsleiter NORDFROST Seehafen-Terminal), Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing), Britta Heine (Geschäftsführung NORDFROST) sowie rd. 300 geladene Gäste



NORDFROST-Tiefkühlhaus: Erster Spatenstich im JadeWeserPort Wilhelmshaven!

NORDFROST Seehafen-Terminal im JWP wird zur Lebensmitteldrehscheibe

(Schortens/Wilhelmshaven, den 02.03.2017) Endlich rollen wieder Bagger im JadeWeserPort Wilhelmshaven (JWP). Die NORDFROST war mit ihrem Seehafen-Terminal im Jahre 2012 der Ansiedler der ersten Stunde in Deutschlands Tiefwasser-Containerhafen. Bis heute ist der Tiefkühllogistiker mit Hauptsitz im friesischen Schortens das einzige Unternehmen, das auf der 160 ha großen Logistikzone direkt an den Umschlagsanlagen des Hafens gebaut hat. Und nun erweitert es den bisher auf Frischfrucht hochspezialisierten Seehafen-Terminal, der auch Kapazitäten für General Cargo vorhält, durch ein Tiefkühlhaus. Dieses wird mit 35.000 Paletten-stellplätzen annähernd so groß sein, wie das nahe gelegene Tiefkühlhaus der NORDFROST in Schortens, welches bundesweit auf Platz vier der 35 unternehmenseigenen Kühlhäuser rangiert und stets hervorragend ausgelastet ist. Errichtet wird mit dem Neubau im JWP zudem ein großer Weißbereich für die Fleischbearbeitung mit Verpackungslinien für Frischfleisch sowie Schockfrosterkapazitäten. Damit kann im Hafen ab der Inbetriebnahme des Hauses im Januar 2018 frisches Fleisch für den Export verarbeitet und dann gefrostet werden. Nach einer eventuellen Zwischenlagerung erfolgt die Verschiffung ohne Gewichtsbeschränkung über die bestehenden Linien des JWP, z.B. nach Asien. Geschaffen werden mit der 25 Mio. Euro teuren Investition zunächst 90 neue Arbeitsplätze.

Heute startete Horst Bartels, Gründer des seit 42 Jahren bestehenden Familienunternehmens, mit seinem „goldenen“ Spaten im Beisein von 300 Gästen offiziell die Bautätigkeit. Die beauftragten Generalunternehmer Ludwig Freytag, Oldenburg, und die MBN Bau, Georgsmarienhütte, haben die Baustelle in den vergangenen Tagen bereits mit Baucontainern und Geräten eingerichtet, so dass die Arbeiten ab sofort regulär laufen. In die Auftragsvergabe wurden verschiedene regionale Lieferanten einbezogen.

Nach dem offiziellen Spatenstich fand in der Verladezone des Cargo-Terminals der feierliche Teil der Veranstaltung statt, dort, wo zurzeit Magermilchpulver und für Übersee bestimmte PVC-Granulate sowie Blumenkübel aus Fernost für einen regionalen online-Versandhandel lagern. Horst Bartels hob in seiner Ansprache an die Gäste die Bedeutung gedeckter Lagerflächen für den Hafen hervor, die für dessen Funktionsfähigkeit ebenso wichtig seien wir die Schiffslinien, die Bahn und der Autobahnanschluss. Die Hinterlandanbindung des JWP sei bilderbuchmäßig und nirgends in Deutschland besser als in Wilhelmshaven. „Auch die seeseitigen Verkehre werden sich nach und nach entwickeln, jetzt, wo sich immer mehr Reedereien für den Hafen committen und ein Ruck durch den JWP geht“, so Bartels optimistisch. Bestätigt sieht er seine Einschätzung zur Attraktivität des Hafenstandortes durch die große Resonanz, die die Einladung auf Reederei- und Verladerseite auslöste. Vertreter aller Reedereien, die künftig den JWP anlaufen, waren zum Spatenstich gekommen. Riesig war erfreulicherweise auch die Teilnahme der bundesweiten Kundschaft der NORDFROST aus der im- und exportorientierten Lebensmittelindustrie und dem Einzelhandel. „Das Tiefkühlhaus kommt zur rechten Zeit“, findet Bartels und kündigt vor diesem Hintergrund an, im nächsten Stepp den NORDFROST Seehafen-Terminal kurzfristig durch einen weiteren Cargo-Terminal in der Größe von 10.000 qm zu erweitern. Die bisherige Cargo-Halle würde dann in einen Frischeterminal umgewandelt werden, um das Angebot im plusgradigen Bereich bedarfsgerecht zu erweitern.

In der Anfangsphase des JWP war die Grundlage für die Frischfruchtlogistik hier kaum gegeben. Diese ist für Deutschlands führenden Tiefkühllogistiker ein neues Geschäftsfeld, auf das er mit dem NORDFROST Seehafen-Terminal setzte und das vor allem Schiffsverbindungen zu Südafrika, Süd- und Mittelamerika braucht. Jetzt erwartet das Unternehmen mit dem neuen Tiefkühlhaus eine steigende Attraktivität des Hafenstandortes, und damit auch für die Frischelogistik deutliche Impulse. „Wir werden den JWP zu einer Logistikdrehscheibe für Lebensmittel entwickeln“, ist sich Horst Bartels sicher, der hier jetzt mit seinem Kerngeschäft präsent ist. Auch in der kürzlich eingegangenen europäischen Allianz mit der französischen STEF, Europas führendem Anbieter für Frischelogistik, sieht er für den Hafen viel Potential im plusgradigen Temperaturbereich. Dazu passend beginnt mit dem Spatenstich im NORDFROST Seehafen-Terminal genau jetzt die Saison für Frühkartoffeln aus Ägypten, die auch im letzten Jahr schon hier abgewickelt wurde. Über die Kaianlage des JWP werden seit gestern in den folgenden Wochen insgesamt 8.500 to Kartoffeln den NORDFROST Seehafen-Terminal auf kürzestem Wege erreichen.
Unter den zahlreichen Gästen der Veranstaltung war untern den Bürgermeistern der umliegenden Städten und Gemeinden auch Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner: „Die Firma Nordfrost sendet mit Ihrem neuen Tiefkühlhaus am JWP erneut ein deutliches Signal: Sie investiert in den Wirtschaftsstandort Wilhelmshaven, weil sie um seine Vorteile weiß und an seine Zukunftsfähigkeit glaubt. Horst Bartels beweist wieder einmal unternehmerischen Mut - und seine über 40-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte gibt ihm Recht. Das klare Bekenntnis zu unserer Stadt ehrt uns sehr. Wir versprechen uns von der Vergrößerung der Lagerkapazitäten gleichzeitig einen wichtigen Impuls für den Containerumschlag.“