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NORDFROST Seehafen-Terminal

Vollauslastung im Seehafen-Terminal

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Vollauslastung im NORDFROST Seehafen-Terminal - Frischeläger bis auf den letzten Platz belegt, Foto: Axel Biewer

NORDFROST Seehafen-Terminal:
Lager im JadeWeserPort voll ausgelastet

Süßwaren für das Weihnachtsgeschäft füllen den Frischeterminal

(Schortens, den 06.08.2016) Die Frischeläger des NORDFROST Seehafen-Terminal im JadeWeserPort Wilhelmshaven waren im Frühjahr hauptsächlich mit Frühkartoffeln aus Ägypten ausgelastet, die über den JadeWeserPort importiert und inzwischen nach und nach an den Handel verteilt wurden. Derzeit füllen sich die Frischekapazitäten bis auf den letzten Platz mit Produkten eines namhaften, weltweit agierenden Süßwarenherstellers für das Weihnachtsgeschäft. Für denselben Kunden werden auch 300 Paletten Nüsse eingelagert. Die Ware wird auf dem Landweg angeliefert und nicht über den Containerhafen umgeschlagen.

Die Hälfte der gesamten Lagerkapazität des NORDFROST Seehafen-Terminal ist für Trockenwaren (General Cargo) bestimmt. Diese ist ebenfalls voll ausgelastet mit Granulaten, die hauptsächlich über den JadeWeserPort nach Übersee verschifft werden, sowie mit Blumenkübeln und Gartenmöbeln. Diese kommen per Seeschiff aus Fernost direkt in Wilhelmshaven an und werden dann von hier aus für einen regionalen Online-Händler an die Endkunden versendet. Mit verschiedenen Trockengütern komplett ausgelastet sind zudem die übrigen Läger der NORDFROST in Wilhelmshaven, und zwar in der Flutstraße, im Dodoweg und im unternehmenseigenen Hafenbetrieb unterhalb der KW-Brücke.

Der NORDFROST Seehafen-Terminal im JadeWeserPort Wilhelmshaven ist mit seiner modernen Technik eigentlich auf Frischfrucht spezialisiert. Die Anlandung von Obst über die Containerterminals Bremerhaven hat die NORDFROST aber aus wirtschaftlichen Gründen weitgehend eingeschränkt. Selbstverständlich hält sie jedoch die diesbezügliche Arbeit für die Bestandskunden sowie die weitere Akquise aufrecht. Erst wenn direkte Schiffsverbindungen zwischen Südamerika und Wilhelmshaven endlich eingerichtet würden, könnte das Obstgeschäft wieder entsprechend forciert werden. Obwohl diese ursprünglich angedachten Geschäfte, die die hohen Investitionen im JadeWeserPort gerechtfertigt hätten, daher bis heute keinen Erfolg haben können, ist man bei NORDFROST mit der Entwicklung am NORDFROST Seehafen-Terminal nicht unzufrieden. Die Alternativgeschäfte verstetigen sich, und die Kosten für Zinsen und Abschreibungen nehmen von Jahr zu Jahr ab. Die Belastung für den NORDFROST-Konzern ist inzwischen, mit Beendigung des vierten Geschäftsjahres, deutlich rückläufig.

Im 1. Halbjahr 2016 hat die NORDFROST mit bundesweit 35 Tiefkühlhäusern von der für dieses Jahr vorgesehenen 37 Mio. Euro hohen Investitionssumme bereits 22 Mio. Euro für unterschiedliche Projekte ausgegeben.

Der NORDFROST Seehafen-Terminal wird durch den Bau eines Tiefkühlhauses erweitert werden. Dieser musste noch einmal umgeplant werden, um neue Kundenanforderungen bezüglich der Bearbeitung von Fleisch zu berücksichtigen. Der Bauantrag wurde inzwischen bei der Stadt Wilhelmshaven eingereicht, so dass bis spätestens Ende 2016 mit dem Bau begonnen werden kann. NORDFROST-Inhaber Horst Bartels geht davon aus, dass mit der Fertigstellung des Tiefkühlhauses Ende 2017 das Hafengeschäft in Wilhelmshaven eine deutliche Belebung erfahren wird.