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NORDFROST, 19.02.2013
NORDFROST Seehafen-Terminal

Hase Safety Group und NORDFROST:

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Freuen sich über die gute und wachsende regionale Zusammenarbeit im Import aus Asien: NORDFROST-Chef Horst Bartels, Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt und Theodor Wagner, Chef der Hase Safety Group

NORDFROST und Hase Safety: Auftakt für umfangreichen Containerumschlag in Wilhelmshaven gefeiert!
Hase Safety empfängt seinen ersten Import-Container im JadeWeserPort

(Wilhelmshaven, den 19.02.2013) Rund fünfhundert Container importiert das Jeveraner Unternehmen Hase Safety Group AG pro Jahr aus dem asiatischen Raum. Das sind etwa 40 Stahlboxen im Monat. Bereits vor einigen Wochen hat Firmenchef Theodor Wagner die komplette Organisation aller Importe in die Hand von Horst Bartels und seiner NORDFROST gelegt. Das Team des NORDFROST Seehafen-Terminal im JadeWeserPort Wilhelmshaven erfüllt diese Aufgabe als Überseespedition.

Heute wurde der erste dieser Container, voll beladen mit etwa 50.000 Paar Arbeitsschutzhandschuhen aus China kommend, direkt an der neuen Kaje des JadeWeserPort angelandet. Vorhergehende durch NORDFROST gebuchte Übersee-Container für Hase Safety wurden über die Häfen Hamburg und Bremerhaven umgeschlagen und dann auf dem Landweg nach Jever transportiert. „Wir sehen in dem heutigen Ereignis den Auftakt für einen umfangreichen Containerumschlag für die Firma Hase im JadeWeserPort und damit den Auftakt hin zu mehr Beschäftigung des neuen Hafens insgesamt“, freut sich Horst Bartels und bedankt sich bei Theo Wagner für das Vertrauen. Gemeinsam haben die beiden Unternehmer zu einer Feierstunde im NORDFROST Seehafen-Terminal geladen und zahlreiche Gäste aus der Wirtschaft, aus Politik, Verbänden und Verwaltung empfangen.

Die Hase Safety Group AG mit Hauptsitz in Jever zählt seit der Unternehmensgründung 1937 zu den führenden Herstellern von hochwertigen Arbeitsschutzprodukten, die speziell auf die individuellen Bedürfnisse der über 2.000 europaweit ansässigen Kunden aus der verarbeitenden Industrie, dem technischen Handel und dem Handwerk abgestimmt sind. Die Produkte werden im Stammhaus in Jever als Prototypen entwickelt, von wo aus auch die Produktionsplanung vorgenommen wird. Hase ist für den gesamten Produktionsprozess verantwortlich und fertigt Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe aus Leder sowie verschiedene Artikel aus unterschiedlichen Materialien in Polen, Indien,Pakistan, China und Süd-Korea.

Abhängig von den unterschiedlichen Produktionsstandorten in Fernost wird die Fertigware in Abgangshäfen wie Karatschi in Pakistan, Kalkutta und Mumbai in Indien, Hongkong und Shanghai an der chinesischen Küste sowie Busan in Süd-Korea für den Seetransport nach Europa verladen. Hier beginnt die Tätigkeit der NORDFROST, die mit Partnern vor Ort die Verladung überwacht, die Seefrachten bucht und die Abfertigung der Versandpapiere vornimmt.

Schwierigkeiten in der Verschiffung direkt zum JadeWeserPort liegen aktuell darin, dass von einigen der genannten Verladehäfen praktikable Verbindungen zum Container
Terminal Wilhelmshaven derzeit fehlen.

Der JadeWeserPort ist zurzeit mit der wöchentlich fahrenden Linie AE1, einem Dienst der Maersk Line, mit Asien verbunden. Während Singapur, Hongkong, Shanghai und Busan vom AE1 auf dem Weg von Asien nach Europa problemlos direkt angelaufen werden, müssten die Sendungen aus Pakistan und Indien, die bei Hase gut die Hälfte des
Verschiffungsvolumens stellen, dem AE1 durch Feeder-Schiffsverkehre erst zugeführt
werden. Dies wäre durch Zwischenverladungen, sog. Transshipments, der Pakistanware in Salalah im Oman sowie der Indienware in Colombo, Sri Lanka, möglich, von wo aus der AE1 den JadeWeserPort allerdings nur auf dem Umweg über Japan erreicht. Dies ist nicht praktikabel, denn damit wäre eine deutliche Verlängerung der Transitzeit und die Unterbrechung der für Hase erforderlichen Lieferrhythmen verbunden. Das ist der Grund, warum nach wie vor ein Großteil der Importe für Hase nach Bremerhaven und Hamburg statt nach Wilhelmshaven verschifft werden.

NORDFROST arbeitet aktuell zusammen mit der Reederei an der dargestellten dringlichen Anforderung, die Häfen Salalah und Colombo ohne Umweg über Japan in die Route des AE1 nach Wilhelmshaven einzubinden, so dass in absehbarer Zeit sämtliche Hase-Container hier angelandet werden können. Durch die Buchung von Seefrachten für Auftraggeber wie Hase ist NORDFROST als wichtiger Partner der Reedereien mit diesen laufend im Gespräch zur besseren Anbindung des JadeWeserPort. Dazu gehört auch die Aufschaltung ganz neuer Linien zum Beispiel nach Südamerika.

Theodor Wagner hat sich als heimischer Unternehmer ganz bewusst für den JadeWeserPort entschieden. „Hier nutzen wir in der guten Zusammenarbeit mit NORDFROST nicht nur die Vorteile der kurzen und effizienten Wege, sondern wir wollen damit zudem den neuen Niedersächsischen Containerhafen fördern!“ erklärt Wagner. Horst Bartels, der sich als erster Ansiedler in der Logistics Zone ebenfalls dem Erfolg des JadeWeserPort Wilhelmshaven verschrieben hat, freut sich über das Verschiffungsvolumen, das er in die Hand bekommt: „Genau das ist der Schlüssel, mit dem wir Reedereien und – ganz wichtig - ihre Schiffe nach Wilhelmshaven ziehen. Es gibt keinen
anderen Schlüssel als das Ladungsaufkommen! Dieses bündeln wir als Dienstleister der uns beauftragenden niedersächsischen Wirtschaft, um sodann mehr und mehr Waren-ströme direkt über Wilhelmshaven abzuwickeln.“ Das Interesse der Reeder am
JadeWeserPort mit seinen zahlreichen logistischen Vorteilen sei deutlich zu spüren.

Gert Stuke, der das Ereignis als Präsident der IHK Oldenburg begleitete, lobte das regionale Engagement von Hase und NORDFROST als Logistiker. Er unterstrich in seinem Grußwort die hohe Bedeutung, die jedes einzelne niedersächsische Unternehmen für den Erfolg des JadeWeserPort Wilhelmshaven habe. Es käme bei Im- und Exporten auf die Bereitschaft an, neue Wege zu gehen, und Wilhelmshaven als Verlade- bzw. Bestim-mungshafen beständig nachzufragen und zu nutzen. Die Nachfrage schafft die notwendigen Angebote, so dass der Hafen zum Wohl der niedersächsischen Wirtschaft schnell in Schwung kommt.