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NORDFROST, 12.01.2013
NORDFROST Seehafen-Terminal

Minister Rösler zu Besuch bei NORDFROST -

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Ein Metallkorb "Made in China" gefüllt mit frischen asiatischen Früchten - beides Güter, für deren Umschlag der NORDFROST Seehafen-Terminal gebaut wurde - zur Erinnerung für den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler. Bei der Übergabe von links: Fritz Langen, Bürgermeister Stadt Wilhelmshaven, Hans-Werner Kammer, MdB (CDU), Horst Bartels, Chef NORDFROST Unternehmens-Gruppe, Lutz Bauermeister, FDP-Landtagskandidat für Wilhelmshaven, sowie ganz rechts neben dem Minister Britta Heine, NORDFROST.


Bundesminister Rösler besucht NORDFROST Seehafen-Terminal im JadeWeserPort

Minister und Unternehmenschef unterstreichen bundesweite Bedeutung von Deutschlands Tiefwasserhafen

(Wilhelmshaven, den 12.01.2013) Dreieinhalb Monate nach der Eröffnung des JadeWeserPort Wilhelmshaven besuchte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Philipp Rösler, erneut Deutsch-lands Container-Tiefwasserhafen, um sich vor Ort über die aktuelle Situation der Hafengeschäfte zu informieren und die bundesweite Bedeutung des Hafenstandortes im Gespräch mit Horst Bartels, Chef der NORDFROST-Gruppe, zu erörtern. Dabei nahm der Minister den NORDFROST Seehafen-Terminal in Augenschein, der direkt an den Umschlagsanlagen des Container Terminal Wilhelmshaven gelegen ist. Als erstes Ansiedlungsprojekt und bisher einziges Logistikzentrum mit gedeckten Lagerflächen in der Logistics Zone des JadeWeserPort bietet dieser im- und exportierenden Kunden den Umschlag von Gütern aller Art, die warenspezifische Lagerhaltung und individuelle Dienstleistungen sowie die Organisation der gesamten internationalen Lieferkette inklusive der Seefrachten und der europaweiten Distribution. Der Terminal beherbergt das behördliche Kontrollzentrum.

Beeindruckt zeigte sich der Minister bei der Besichtigung des Terminals über die wegweisende und nachhaltige Klima-, Kälte- und Gebäudetechnik „Der NORDFROST Seehafen-Terminal ist ein hervorragendes Beispiel für die umweltfreundliche Produktion des eigenen Strombedarfs und für die engagierte und konsequente Umsetzung von Energieeffizienz. Das sind zwei wesentliche Bausteine auf dem Weg zur Energiewende“, lobt Rösler den Einsatz erdgasbetriebener Blockheizkraftwerke, deren Abwärme mittels Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mit wenig Energieaufwand sogar in Kälte gewandelt wird. Diese wird für die Klimakammern des Fruchtterminals benötigt, in denen sich elf unterschiedliche Klimazonen im plusgradigen Bereich mit verschiedenen Luftfeuchtigkeiten, ständiger Luftumwälzung und externer Lufterneuerung so erzeugen lassen, dass jede Fruchtart optimale Lagerbedingungen vorfindet.

Der JadeWeserPort Wilhelmshaven verfügt über herausragende see- und landseitige Anbindungen sowie eine tiedeunabhängige Wassertiefe von 18 Metern und dient damit den Containerschiffen der jetzigen und der kommenden Generationen als Anlaufhafen. „Als exportstarke Nation braucht unsere bundesdeutsche Wirtschaft den JadeWeserPort. Mit der spezialisierten Infrastruktur und dem Know-how des NORDFROST Seehafen-Terminal bietet sich hier zudem die Chance, wieder einen deutschen Umschlagsplatz für frisches Obst und Gemüse zu etablieren und damit maßgeblich Hafenumschlag nach Deutschland zurückzu-holen“, ist Rösler überzeugt. 3,4 Mio. Tonnen Frischfrucht aus Übersee werden in Deutschland jährlich konsumiert aber zu mehr als 85% in den Beneluxhäfen Rotterdam und Antwerpen umgeschlagen.

Etwa 50 Arbeitsplätze hat NORDFROST im JadeWeserPort bis heute errichtet, mit steigender Tendenz, darunter Experten aus der Frucht- und Seehafenlogistik, aber auch selbst ausgebildetes Personal. 500 Arbeitsplätze sieht die Planung für die vollbeschäftigte zweite Ausbaustufe des Terminals vor.

„Die Entwicklung unserer Geschäfte ist an die Entwicklung der Hafenaktivitäten gekoppelt. Hieran wirken wir als NORDFROST maßgeblich durch unsere Möglichkeiten mit und setzen dabei auf die Unterstützung und das Vertrauen der im- und exportierenden Wirtschaft, die von der Effizienz und den kurzen Wegen des JadeWeserPort profitieren wird“, beschreibt Horst Bartels seine Erwartungen. Politik setze die Rahmenbedingungen und könne die Entwicklung des Hafens durch ihr aktives Interesse positiv begleiten.

Vor sechs Wochen hatte NORDFROST den ersten Export-Container des
JadeWeserPort über die Wilhelmshavener Kaje verschifft sowie in dieser Woche den ersten Import-Container direkt empfangen, ohne den Umweg über den Umschlag in Bremerhaven. Nachdem die Verbindung von und nach Fernost jetzt überwiegend funktioniert, arbeitet das Unternehmen am Aufbau weiterer Linienverkehre gemeinsam mit verschiedenen Reedereien. Rösler zeigte sich beein-druckt vom Gesamtkonzept und den umfassenden Möglichkeiten des NORDFROST Seehafen-Terminal, der im Bereich General Cargo bereits nahezu ausgelastet ist, wenn auch zunächst durch Kunden aus der Region und hoffentlich zukünftig durch zunehmende Aktivitäten im JadeWeserPort.

An dem Besuch des Bundesministers, der einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer, MdB, folgte, nahmen zudem der FDP-Landtagskandidat Lutz Bauermeister und der Bürgermeister der Stadt
Wilhelmshaven Fritz Langen sowie Axel Kluth, Chef der JadeWeserPort Logistics Zone und JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft, teil.