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NORDFROST, 15.10.2012
JadeWeserPort

Erster Übersee-Container im Seehafen-Terminal

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Vorne von links: Firmenchef Horst Bartels, Martin Steinbrecher (Präsident Allgemeiner Wirtschaftsverband Wilhelmshaven-Friesland e.V.), Gerd Stuke (Präsident der IHK Oldenburg) und Torsten Reichert (Leiter Obst- und Gemüselogistik NORDFROST) bei der Beobachtung der Qualitätskontrolle.


NORDFROST: Erste Container aus Fernost im JadeWeserPort

(Wilhelmshaven, den 15.10.2012) Der mit einem Investitionsaufwand von € 45 Mio. errichtete NORDFROST Seehafen-Terminal war nach nur achtmonatiger Bauzeit am 01. August 2012 betriebsbereit. Der erste Bauabschnitt ist auf plusgradige Kühlung ausgerichtet, da in der Anlaufphase des Hafens Tiefkühlwaren auch über das 10 km entfernt liegende Tiefkühlhaus in Schortens abgewickelt werden können. Gleich nach Fertigstellung des Projektes gelang es, die ersten 1.200 Paletten Kühlware, welche aus Südoldenburg angeliefert wurde und für die Verarbeitung in Deutschland bestimmt ist, bei plus 1 Grad einzulagern. Diese Aktion entsprach allerdings nicht der eigentlichen Zielsetzung, Im- und Exportwaren, hauptsächlich Frischobst und Frischgemüse, über den NORDFROST Seehafen-Terminal zu ziehen - ein Geschäft, um das NORDFROST seine Aktivitäten erweitert hat.

Die seit über einem Jahr intensiv und weltweit geführten Akquisitionsgespräche mit der gesamten Obstbranche und der Auftritt auf mehreren Fachmessen hat zu breiter Interessensbekundung in der Fachwelt geführt. Dabei ist sowohl die direkte Lage im JadeWeserPort als auch die Funktion und Qualität des Obstterminals von ausschlaggebender Bedeutung. Die mit modernster Technik ausgestattete Anlage setzt dabei neue Qualitätsmaßstäbe in Europa.

Die Inbetriebnahme des JadeWeserPorts bedeutet leider noch nicht, dass bereits aus allen Teilen der Welt Container nach Wilhelmshaven gebracht werden könnten, ebenso wenig können von hier aus Waren über den Hafen in alle Welt verschifft werden. Die bisherigen Linien entsprechen nur eingeschränkt dem Bedarf der NORDFROST-Aktivitäten.

Umso mehr sehen sich Firmenchef Horst Bartels und seine Mitstreiter bestätigt und sind überglücklich, dass es gelungen ist, bisher schon zwei Kunden gewonnen zu haben, die Obst über die neue Anlage abwickeln, obwohl der direkte Weg über den JadeWeserPort noch nicht genommen werden kann. Die Ware wird übergangsweise über den Containerhafen in Bremerhaven umgeschlagen und nach Wilhelmshaven transportiert, zur dortigen Einfuhruntersuchung, Qualitätskontrolle und Zwischenlagerung, um dann in den deutschen und österreichischen Lebensmitteleinzelhandel distribuiert zu werden. Dabei übernimmt NORDFROST alle logistischen Aufgaben vom Erzeuger zum Empfänger einschließlich der Schiffsraumbuchungen.

Der erste Frucht-Container wurde am 28.09.2012 empfangen. In der Woche danach sind neun und in der vergangenen Woche fünfzehn dazugekommen. Bis Ende des Jahres werden nach den bisher vorliegenden Aufträgen rd. 400 40-Fuß-Container erwartet, wobei Torsten Reichert, Leiter Obst- und Gemüselogistik, fest damit rechnet, dass er für dieses Jahr noch weitere Aufträge hereinnehmen wird. Mit den bisher akquirierten Mengen sind die Erwartungen für die Startphase nach den Worten von Horst Bartels bereits übertroffen. Das Obst kommt aus China, Vietnam, Indien, Südafrika und Mexico. Es handelt sich bisher um Honig Pomelos, Nashi Birnen, Pitahaya, Nektarinen, Pflaumen, Trauben, Birnen, Zitronen, Orangen, Grapefruit, Ingwer und Knoblauch.

Bartels rechnet damit, dass noch in diesem Jahr die ersten Container über Wilhelmshaven umgeschlagen werden können. Am liebsten wäre ihm eine direkte Südamerikalinie, was sowohl für Obst als auch für Tiefkühlwaren wichtig wäre. Bartels ist davon überzeugt, dass sich der neue JadeWeserPort-Containerhafen in Wilhelmshaven zur Lebensmitteldrehscheibe entwickeln wird.