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NORDFROST Pressemitteilung, 11.11.2011
JadeWeserPort

Spatenstich für NORDFROST Seehafen-Terminal

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Erster Spatenstich ist Startschuss
für NORDFROST Seehafen-Terminal
im JadeWeserPort Wilhelmshaven

NORDFROST Seehafen-Terminal:
Startklar mit Inbetriebnahme des Hafens im August 2012

(Schortens, den 11.11.2011) Mit einer feierlichen Zeremonie begeht die NORDFROST im Beisein vieler Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertretern der am Bau und am Hafen beteiligten Unternehmen den ersten Spatenstich für den NORDFROST Seehafen-Terminal im JadeWeserPort Wilhelmshaven. Dies ist der Startschuss für den Beginn der Bauarbeiten des modernen Dienstleistungszentrums, das in der Logistics Zone direkt an den Container-Umschlagsanlagen entsteht.

Das 20 ha große Grundstück wird im 1. Bauabschnitt zu rd. 70 % ausgenutzt. Die über-baute Fläche beträgt 60.000 qm und die Außenanlagen mit Rangierflächen, LKW- und PKW-Parkplätzen sowie Containerabstellflächen belaufen sich auf rd. 80.000 qm. Der NORDFROST Seehafen-Terminal enthält zudem einen direkten Gleisanschluss zur Verladung auf Waggons.

Realisiert werden für die pünktliche Inbetriebnahme am 05. August 2012 zunächst Teilbereiche des ersten Bauabschnitts, so dass sämtliche Güter, die über den Hafen künftig im- oder exportiert werden, im NORDFROST Seehafen-Terminal eingelagert, umgeschlagen und bearbeitet werden können.

Die NORDFROST ist erster Ansiedler in der Logistics Zone. Das Unternehmen ist in dieser Region zuhause und europaweit in der Distribution von Kühlgütern tätig. Seit über einem Jahr laufen die hausinternen Vorbereitungen für das Bauvorhaben. Permanente Planungssitzungen, zahlreiche Informations- und Besichtigungsreisen sowie intensive Kundengespräche und Kontakte zu Reedereien haben die Pläne reifen lassen, in die immer neue Ideen eingeflossen sind. Bauliche Feinheiten werden bis ins kleinste Detail in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Planungsgesellschaft SHI abgestimmt.

Horst Bartels, Unternehmensgründer und –inhaber blickt erwartungsvoll in die Zukunft im JadeWeserPort Wilhelmshaven: „Wir freuen uns, dass es nun mit dem Bau losgeht. Der NORDFROST Seehafen-Terminal ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Container-Tiefwasserhafens. Logistische Dienstleistungen sind für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens unverzichtbar und ermöglichen, dass sich die für die Region erwarteten positiven Beschäftigungseffekte entfalten. Mit dem entstehenden Logistikzentrum werden wir globale Güterströme und damit auch Containerschiffe nach Wilhelmshaven ziehen.“

Dem Gedanken von Horst Bartels folgend, den JadeWeserPort voranzutreiben und einen erheblichen Anteil daran leisten zu wollen, betritt NORDFROST mit dem Projekt am JadeWeserPort auch neue Geschäftsfelder. Neben dem traditionellen Logistikgeschäft im Tiefkühlbereich kommt jetzt ein Obst- und Gemüsebereich und ein „General Cargo“-Sektor für Kaufmannsgüter aller Art hinzu.

Während die Tiefkühlläger eine Bauhöhe von 20 m erreichen, haben die übrigen Lagerkapazitäten eine Höhe von rd. 12 m. Das Verwaltungsgebäude wird sechsstöckig ausgebildet, mit zusätzlicher Kantine im Souterrain und umfasst eine Grundfläche von 600 qm, was bei sieben Ebenen 4.200 qm ergibt.

Zusätzlich angesiedelt durch langfristige Mietverhältnisse hat NORDFROST den für den Hafen zuständigen Teilbereich des Veterinäramtes, eine Niederlassung des Pflanzen-schutzamtes und eine Außenstelle der BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). Damit wird in Wilhelmshaven erstmals eine Einfuhruntersuchungsstelle für tierische und pflanzliche Produkte eingerichtet. Es ist sichergestellt, dass die Grenzkontrollstelle pünktlich zum Start des JadeWeserPort Wilhelmshaven am 05. August 2012 ihre Arbeit aufnehmen kann.

Die Größenordnung des 1. Bauabschnitts hat sich während der Planungsphase mehrmals verändert. Zunächst sollten 50 % des Grundstücks verplant werden. Die aktuell ge-plante Ausnutzung von 70 % der Fläche bedeutet eine Investitionssumme von € 80 Mio. bis € 90 Mio., die sich auf zwei Jahre verteilt. Darin enthalten ist der Einbau mehrerer erdgasbetriebener Blockheizkraftwerke mit einer Gesamtfeuerungsleistung von 15 MW zur Erzeugung des Strom- und teilweisen Kältebedarfs.

Von der Europa-Zentrale in Schortens aus betreibt NORDFROST als Branchenprimus der Tiefkühllogistik ein europaweites Netzwerk für die Tiefkühldistribution. Der Wilhelmshavener Terminal wird an dieses Netzwerk, zu dem 40 eigene Logistikstandorte gehören, angeschlossen. Dadurch wird eine direkte Anbindung an die globalen Warenströme erfolgen.

Bartels und sein Team rechnen aufgrund zahlreicher aussichtsreicher Kundengespräche, eigener Logistikkonzepte, bestem Einvernehmen mit Eurogate und Maersk und der herausragenden strategischen Lage des neuen Container-Terminals in Wilhelmshaven mit einer schnellen positiven Entwicklung des JadeWeserPorts. Neben Importaktivitäten will NORDFROST mit dem neuen Seehafen-Terminal gleichfalls Exportsendungen als Logistiker über Wilhelmshaven steuern und sieht darin riesiges Potenzial bei bestehender Kundschaft aus der gesamten Lebensmittelindustrie, dem Groß- und Einzelhandel. Im Aufbau befindliche Kontakte der NORDFROST zu Erzeugern aus Übersee werden Wa-renströme über Wilhelmshaven nach Europa befördern, die den gesamten JadeWeserPort mit Leben erfüllen.

Gute Beziehungen zu Reedereien pflegt der Lebensmittellogistiker schon heute. Für die Reeder, die den Hafen künftig anlaufen werden, ist der direkt an den Umschlagsanlagen gelegene Frischfrucht- und Tiefkühlterminal ebenfalls interessant. Gerade weil dieser nicht nur Importware in Empfang nehmen und weiterbehandeln wird, sondern mit Export-aufträgen auch entscheidende Rückladungen für die Schiffe generieren wird. Zur Unter-stützung der Exportaktivitäten werden spezielle Be- und Verarbeitungsräumlichkeiten hauptsächlich für Frischfleischprodukte mit entsprechenden Schockfrostkapazitäten errichtet.

NORDFROST-Chef Horst Bartels formuliert seine ehrgeizige Zielsetzung: „Mit unserem Seehafen-Terminal im JadeWeserPort Wilhelmshaven werden wir Ladungen aus der EU und von Übersee nach Wilhelmshaven ziehen und dadurch eine Beschäftigung des Hafens bewirken, die direkt in unserem Hause neue Arbeitsplätze für mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Region schafft.“

Während der Festveranstaltung zum Ersten Spatenstich kam die positive Aufbruchstimmung in den Ansprachen aller Redner und in der fröhlichen Stimmung im Zelt auf der Baustelle zum Ausdruck.